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My Road to Kona / Triathlon Blog von Martin Muehl
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Zitat der Woche: Willpower will be no problem

Jeden Montag gehe ich hier auf eines der vielen Zitate ein die ich gesammelt habe, und die mich im inspirieren, motivieren und helfen einige Dinge klarer zu sehen.

“When a person trains once, nothing happens. When a person forces himself to do a thing a thousand times, then he certainly has developed in more ways than physical. Is it raining or are you tired? That doesn’t matter, either. Then willpower will be no problem.”

von Emil Zátopek

Weise Worte vom Olympiasieger, Weltrekordler, Europameister und tschechischen Athleten des Jahrhunderts – Emil Zátopek.

Wer hat nicht mal einen Hänger in der mehrmonatigen Vorbereitung. Wenn im tiefsten Winter wieder mal ein langer Lauf ansteht, würde ich alles andere lieber tun, nur nicht gehen. Fehlende Motivation kann aber gar nicht erst aufkommen wenn man etwas so verinnerlicht hat, dass gar keine Frage besteht, ob man etwas tut oder nicht – “then willpower will be no problem” eben. Wenn es zur Routine wird .

Routinen sind überhaupt ein sehr starkes Mittel sich positive Eigenschaften anzugewöhnen. Schlechte Gewohnheiten die zur Routine geworden sind, können aber meist auch nur entsprechend schwer abgewöhnt werden.

Beispiele für schlechte Routinen und Gewohnheiten:

  • Fernsehen
    Ist mittlerweile schon viel besser geworden, trotzdem erwische ich mich oft wie ich eine halbe Stunde herumzappe nur um Abends einen Sender zu finden von dem ich mich neben der Arbeit berieseln lassen kann. Absolut pervers und dennoch so verinnerlicht dass es gar nicht so leicht war den TV einfach abzudrehen.

  • In der Früh wegen fehlendem Appetit kaum etwas essen, am Abend dafür am meisten, kaum Obst und Gemüse, zu viele Kohlehydrate, immer aufessen was auf den Teller kommt sind nur einige der schlechten Gewohnheiten die ich mir in letzter Zeit abgewöhnen konnte.
  • Schlafen
    Die Mähr von den notwendigen 8h Schlaf am Tag kann ich schon nicht mehr hören. Wenn ich nicht grade die intensivsten Trainingswochen des Jahres habe, komme ich locker mit der Hälfte aus – wichtig ist schließlich die Qualität und nicht die Quantität. Wieviele Wochen, Monate und Jahre ein Mensch im Laufe seines Lebens im wahrsten Sinne des Wortes verschläft will ich gar nicht wissen.

Bis zu meinem fünften Marathon den ich gelaufen bin, habe ich mich während des Laufens immer gefragt, warum ich mir das Ganze eigentlich antue. Ich könnte doch zumindest stehenbleiben und eine Gehpause machen. Sobald’s richtig weh getan hat, kamen mir diese Gedanken in den Sinn. Erst ab dem fünften Marathon sind die Fragen nicht mehr aufgekommen weil ich mittlerweile wusste dass sich im Ziel alle Schmerzen die auch kommen mögen nichts sind gegen den Stolz und die Genugtuung wieder einen Marathon gelaufen zu sein.

Ich denke wenn ich diese Selbstverständlichkeit auch auf alle meine Trainingseinheiten während der gesamten 8monatigen Vorbereitung auf einen Ironman übertragen kann, bin ich in der Lage einen riesigen Sprung nach vorne zu machen.

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1 Kommentare

1. Josi schrieb am 23. May 2008 um 08:09

kann ich absolut bestätigen!
Vorausgesetzt man hat ein bestimmtes Ziel vor Augen, darf man sich gar nicht erst fragen, ob man jetzt eine gewisse Einheit überhaupt machen soll, sondern sie einfach machen ohne drüber nachzudenken, es darf (außer Krankheit und sonstige schwerwiegende Gründe) keine Alternative geben!
So bin ich auch über den Winter gekommen und freue mich jetzt dafür bei schönem Wetter über die antrainierte Form!

In diesem Sinne:
Schönes Wochenende! ;-)

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