Zitat der Woche: Die eigenen Grenzen
Geschrieben von Martin Mühl am 12. May 2008. Kategorie: Allgemein
Jeden Montag gehe ich hier auf eines der vielen Zitate ein die ich gesammelt habe, und die mich im Training inspirieren, motivieren und helfen einige Dinge klarer zu sehen.
Leider weiß ich nicht woher ich dieses Zitat habe (wenn ich mich richtig erinnere aus einem Video), es beschreibt jedenfalls für mich perfekt was hinter dem Training für einen Ironman steckt:
“This is about limits. Reaching them, exploring them, exceeding them what you thought yours were. Coming to the conclusion that there aren’t any limits.”
Flashback ins Jahr 2000:
Ich bin beim Bundesheer und sitze als Wachsoldat Anfang des neuen Jahrtausends gerade einen der vielen öden Wachdienste ab. Dabei mache ich eine Liste mit Dingen die ich in den nächsten Jahren erreichen will. Darunter auch: Marathon laufen. Als Zeitpunkt 2005 meinen ersten, da habe ich noch genug Zeit zu trainieren. Einige Tage später flattert zufällig per Post ein Prospekt mit einer Anmeldung zum Wien-Marathon ins Haus. Kurzentschlossen melde ich mich an, fünf Monate später laufe ich meinen ersten Marathon. Hätte ich Anfang des Jahres nicht für möglich gehalten.
Flashback ins Jahr 2007:
Ich stehe am Start meines zweiten Ironman und weiss es geht für mich gar nicht mehr nur ums durchkommen, sondern darum neue Bestzeit zu schwimmen, radzufahren und zu laufen. Dass das Finishen eines Ironman an sich keine große Herausforderung für mich ist, hätte ich noch zwei Jahre davor nicht für möglich gehalten.
Die eigenen Grenzen erweitern
Im Laufe des Trainings stosse ich immer öfter an meine Grenzen und erreiche regelmäßig Ziele die ich nicht für möglich gehalten hätte. Sei es bei einzelnen Trainingseinheiten, oder bei Wettkämpfen. Ich habe schon oft gelernt, dass der Körper zu viel mehr in der Lage ist wenn nur der Kopf mitspielt. Dinge wie 3,8km zu schwimmen waren vor wenigen Jahren für mich noch unvorstellbar (nicht nur zu schwer, sondern so unvorstellbar, dass ich keinen Weg gewusst hätte das zu schaffen) - heute ist es eine Selbstverständlichkeit.
Jeder hat seine Grenzen, doch keine sind in Stein gemeißelt sondern können immer wieder erweitert werden!
Tipp des Tages:
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