Wien – St. Pölten – Wien: Checked
Geschrieben von Martin Mühl am 26. April 2007. Kategorie: Uncategorized
Heute gings vor dem Trainingslager in Cesenatico noch mal richtig zur Sache. Wien – St. Pölten – Wien stand auf dem Programm: 140km und geschätzte 4:30h Fahrzeit.
Die Hinfahrt war echt Wahnsinn! Durchschnittsgeschwindigkeit fast 35 km/h (inkl. der Anfahrt bis ich in Klosterneuburg endlich auf die Bundesstrasse komme). Teilweise war’s sogar so das ich mit 40-45 km/h dahingezogen bin und es grade Windstill war. Das ist ein geiles Gefühl wenn’s auf einmal ruhig wird weil der Wind nicht mehr um die Ohren pfeift und du nur noch die Räder auf dem Asphalt rollen hörst – That’s what I call flying! Die Ortstafel St. Pölten ist witzigerweise fast auf den Meter 70km von mir entfernt, d.h. nach fast genau 2h war ich dann mal dort. Der geneigte Rennradler oder Triathlet kennt sicher das geile Gefühl wenn man mit Rückenwind richtig dahinfliegt – weiß aber auch dass das nicht nur Vorteile hat… man muss ja auch zurück!
Der Rückweg war dann auch dementsprechend heftig! Der Wind ist mir dann teilweise schon so heftig um die Ohren geblasen, dass ich gar nicht mehr im Auflieger fahren konnte weil’s zu wackelig gewesen wäre. Vor allem wenn LKW’s entgegenkommen oder überholen wird’s heftig mit den Verwirbelungen die die nachziehen. Und von denen gibt’s in der Gegend von St. Pölten einige. Teilweise bin ich zurück sogar nur mit 20-22 km/h herumgegrundelt – das ist schon hart, vor allem wenn’s 70km so geht. Noch dazu hab ich mich dann leicht verfahren und bin nach Tulln reingekommen.
Am Ende waren’s dann 145km in 4:35h!
So war ich ausgerüstet:
Also 5 Flaschen (3 Wasser, 2 Iso), dazu 3 Riegel und 4 Gels – alles verbraucht!
Tags: rad, trainingTipp des Tages:
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1 Kommentare
1. Peter schrieb am 28. April 2007 um 08:18
Coole Sache.
Das mit dem Wind – da kann ich auch Lieder von singen. Aber das Gefühl zu “segeln” ist geil und leider das Gefühl “zu stehen” natürlich nicht.
Viel Spaß noch.
Peter
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