Wettkampfbericht vom 1/2 Iron Triathlon in Graz - Teil II
Geschrieben von Martin Mühl am 24. May 2007. Kategorie: Wettkampfbericht
Artikel-Serie: Wettkampfberichte
- Wettkampfbericht vom 1/2 Iron Triathlon in Graz - Teil I
- Wettkampfbericht vom Wien Energie Halbmarathon
- Wettkampfbericht vom Eisbärlauf #3
- Wettkampfbericht vom Eisbärlauf #2
- Wettkampfbericht vom Eisbärlauf #1
- Wettkampfbericht vom 1/2 Iron Triathlon in Graz - Teil II
- Wettkampfbericht vom Viennaman
- Wettkampfbericht vom Ironman Austria 2007
- Wettkampfbericht vom Ironman Austria 2008
- Wettkampfbericht - Halbmarathon VCM Winterlaufserie, 1. Lauf
Nach dem ersten Teil des Berichtes vom Triathlon in Graz, hier nun der langerwartete zweite Teil: Meine Notizen nach dem Rennen.
Für die die’s nicht lesen können:
Graz 1/2 Iron Triathlon, 19.5.07
Gelernt:
- Mehr Freiwasserschwimmen in der Vorbereitung (fast Panik bekommen)
Wie in Teil eins beschrieben ging’s mir ja anfangs beim Schwimmen nicht so gut, vor allem da ich nur einmal vorher draussen schwimmen war. Deshalb hatte ich beim Ausatmen teilweise ein richtig ungutes, leicht panikartiges Gefühl. Deshalb das Ziel noch vor dem Viennaman reichlich im Freien schwimmen zu gehen und dabei auch schneller anzuschwimmen um den Start beim Triathlon zu simulieren. - In der Vorbereitung wieder mehr übers Limit gehen, mehr kämpfen müssen, mehr Verzweiflung!
Vor allem beim Schwimmen und Laufen hatte ich gemerkt dass ich es nicht mehr gewohnt bin über längere Zeit an die Schwelle zu gehen. Im Laufen werde ich daher noch mehr Intervalle und Tempoläufe einbauen um hier die Tempohärte wieder auszubauen. - Wieder mehr schnell Anschwimmen (200-300m) und dann erst Rhythmus finden
Wie oben schon beschrieben trainiere ich damit speziell für den Start bei Triathlons bei denen man ja die ersten paar Hundert Meter immer schnell anschwimmt bis man seinen Platz in einer Gruppe gefunden hat. - nix kalt!
Nachdem ich ja erstmals mit einer Tri-Pant gestartet bin, und unter dem Neopren beim Schwimmen auch schon das Triathlon-Top getragen habe, war ich anfangs etwas skeptisch ob das am Rad nicht zu kalt wird. Die Sorge war aber unbegründet, Hose und Top waren nach ein paar Minuten trocken. - neue Sitzposition super bis auf Wiegetritt
Die neue Sitzposition vom Raimund Pucher hat vor allem auf der Geraden perfekt gepasst, Druck auf den Pedalen war schon richtig unheimlich, nur im Wiegetritt bin ich mit den Knien etwas zu knapp an den Pads des Syntace-Aufliegers, werde mir deshalb einen von Profile Design zulegen bei dem die Pads auch nach vorne verschiebbar sind. - Trinken am Bike hat gereicht (3 Flaschen), Essen: 1 Riegel, 3 Gels
Musste kein einziges Mal bei einer Verpflegstelle zugreifen (war auch besser so, wie ich von anderen mitbekommen habe waren die Getränke wieder lauwarm). Gegessen habe ich auch ordentlich. - drücken auf der Geraden geht super, 32 km/h Schnitt (~30 km/h im Vorjahr)
Wie schon erwähnt ging’s mir am Rad vor allem auf der Geraden extrem gut, liegt sicher daran das ich im Vergleich zum Vorjahr um 1.000km mehr in den Beinen habe, zum anderen aber sicher auch an der neuen Sitzposition. - Drafting Sucks
Grundsätzlich ist es mir ja wurscht wenn’s hier und da Leute gibt die Windschatten fahren, irgendwann wird’s aber einfach nervig. Und wenn auf der Landstrasse 10er Gruppen fahren bei denen 100 Meter davor und dahinter niemand fährt kann mir keiner erklären das es nicht absichtlich ist. Vor allem die schnellste Frau am Rad hab ich IMMER bei irgendwem im Windschatten gesehen. - Wechsel sicher 5min schneller als im Vorjahr
Genau genommen waren es 3:13min (5:12min diesmal im Vergleich zu den 8:25min voriges Jahr). Vor allem darauf zurückzuführen dass ich Hose und Top schon unter dem Neopren anhatte, sowie auf die Yankz-Schuhbänder die die Schuhwechsel doch auch erleichtern. Ist aber sicher auch noch einiges drinnen. - Laufen mit Gurt war super, Flasche noch kalt! - Vornacht im Eiskasten, 2 Gels
Überraschender war beim Laufen die Isostar-Flasche noch richtig kalt, hat wirklich gutgetan bei dem warmen Wetter. Außerdem zwei Gels gegessen - ok bei der halben Distanz. - Im Training mehr an die Grenzen, Intervalltraining, 34er mit 10k im 10k Tempo
Intervalltraining wird jetzt die nächsten Wochen sicher ein Hauptbestandteil des Lauftrainings werden, dazu gehören auch lange Läufe mit 10km im angestrebten 10km Wettkampftempo (~4:10-4:20 min/km). - Feeling bei Zieleinlauf war da!
Für mich ist der Zieleinlauf ja das geilste bei einem Wettkampf. Und auch hier war das Feeling da wie es beim Ironman war und in gut einem Monat wieder sein wird! - Beim Tapern für den Ironman Mentaltraining nicht vergessen
Wichtig für mich ist wenn die letzten beiden Wochen vor dem Ironman das Training reduziert wird, vermehrt Mentaltraining zu machen um im Wettkampf die Tiefs überstehen und die Hochs richtig geniessen zu können. - Schuhe mit Yankz nicht zu fest binden
Da die neuen Schuhbänder von Yankz erst in der ein paar Tage vor dem Rennen gekommen sind, hatte ich vorher nur ein richtiges Training damit, und beim Rennen gemerkt dass sie doch etwas zu fest gebunden waren. Sollte in Zukunft nicht mehr passieren.
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