Die Trainingsbibel für Triathleten

"Ironman is a swim, a bike and a run. That’s what I do almost every day of my life."

- Peter Reid

My Road to Kona / Triathlon Blog von Martin Muehl
< Neue Sitzposition von Raimund Pucher Yankz Schuhbänder >

Wettkampfbericht vom 1/2 Iron Triathlon in Graz - Teil I

Vor dem StartEndlich der erste Triathlon der Saison und die erste Standortbestimmung wo man im Vergleich zum Vorjahr steht.

Ziel war unter 5h ins Ziel zu kommen (Vorjahr: 5:17h) und die Leistung vor allem am Rad und beim Laufen deutlich zu verbessern, habe ich doch am Rad über 1.000km mehr in den Beinen und eine neue Sitzposition, und beim Laufen auch schon fast 800km mehr.

Das Wetter war perfekt - abwechselnd sonnig und bewölkt. Nicht mal mir war kalt.

Schwimmen
Im Gegensatz zum Vorjahr war ich diesmal auch kurz einschwimmen - und gut war’s. Wasser war beim ersten Mal reingehen doch recht kalt und so konnte ich mich noch an die Kälte gewöhnen. Vor allem das Ausatmen unter Wasser macht mir ja wenn’s kalt ist meistens Probleme. Die gute Nachricht ist, dass ich durch das Einschwimmen keine Probleme beim Start selbst hatte. Die schlechte Nachricht ist, dass ich die Probleme schon nach ein paar hundert Metern bekommen habe. Es hat sich einfach gezeigt dass ich viel zu wenig im freien geschwommen bin (gezählte 1x) bevor es nach Graz ging. Das ist natürlich zu wenig wie ich dann festgestellt habe. Es ist halt doch was anderes in der Donau ohne Druck gemütlich vor sich hin zu schwimmen und bei einem Triathlon zu starten. Ich hatte dann schon auf dem Weg zur ersten Boje Probleme mit der Atmung und musste sogar ein paar Minuten Brustschwimmen um die Atmung zu beruhigen. Das ist natürlich der Tod jeder guten Schwimmzeit. Nachdem ich das aber geschafft hatte, war aber wieder alles ok und ich fand gleich einen schönen Rhythmus. Die Schwimmzeit am Ende war mit 41:02 dann auch 20 Sekunden langsamer als im Vorjahr.

Radfahren
Aufs Radfahren hatte ich mich am meisten gefreut. Mit der neuen Sitzposition und 1.000km mehr in den Beinen sollte es mir doch um einiges besser gehen als im Vorjahr - ist es auch! Der Druck auf den Pedalen war merklich besser (was ich vor allem beim Überholen von 8-10er Packeln von Fahrern - die offensichtlich mit Windschattenfreigabe gestartet sind - gemerkt habe. Auch am Berg ging es besser als gedacht und das obwohl die Steigungen am Komberg und bei Limbach nicht ohne sind. Nur was den Syntace Auflieger angeht muss ich mir noch was einfallen lassen - beim Wiegetritt muss ich aufpassen das ich mit den Knien nicht anstoße, was natürlich ein bissl ungut ist. Die Radzeit war also bedeutend besser als im Vorjahr und fast um 2 km/h im Schnitt schneller. Am Ende wurden es 2:21:11h am Rad (Vorjahr: 2:38:30h), also über 17min schneller bei laut Tacho 778 HM.

Laufen
In die erste Runde ging es recht flott dahin, keine Probleme. Wetter wurde immer schöner was mir ja entgegengekommen ist. Auf der zweiten Runde musste ich dann pinkeln und es hat sich wieder bewahrheitet was mir schon öfters aufgefallen ist: Wenn man pinkeln muss einfach mehr trinken und es geht weg. Warum’s so ist weiss ich nicht, ist aber (zumindest bei mir) Fakt. Zweite und dritte Runde war dann schon mühsamer, km-Zeiten sind auch entsprechend langsamer geworden. Letzte Runde war dafür wieder schneller - und das wichtigste: Am Ende war das Zieleinlauf-Feeling wieder da. Grinser im Gesicht weil ich weiss ich hab’s gleich geschafft, es läuft mir den Rücken runter und auf der Ziellinie nochmal die Zieleinlauf-Pose für den Ironman üben (Hände nach oben, Zeigefinger gestreckt, Blick in den Himmel :-). Laufzeit war 1:41:33h (Vorjahr: 1:49:44h).

Am Ende waren es dann 4:49:00h (Vorjahr: 5:17:22h), also fast eine halbe Stunde schneller (!). Ziel unter 5h also deutlich erreicht, einziger Wehrmutstropfen war das Schwimmen, wird aber rechtzeitig vor dem Viennaman noch ausgemerzt.

Alte Bekannte habe ich auch wieder getroffen: Thomas, Martin und Ilse waren aktiv und Raimund als Zuschauer dabei.

Hier noch einige Bilder:

Mein Platz in der Wechselzone:
Wechselzone

Die Wechselzone, bedeutend größer als noch im Vorjahr:
Wechselzone

Der Schwimmstart (die gelben Bojen im Hintergrund markieren die Schwimmstrecke):
Schwimmstart

In Teil II wird es in den nächsten Tagen meine Notizen - die ich mir nach dem Wettkampf gemacht habe - geben. Fehler soll man schließlich nur einmal machen…

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1 Kommentare

1. Mein Ironman Training für 2008 - Teil 1 | Triathlon Blog von Martin Muehl schrieb am 23. October 2007 um 11:02

[...] 1/2 Iron Triathlon in Graz meine Vorjahreszeit bei gleicher Strecke und Bedingungen um fast eine halbe Stunde unterbieten. Vor [...]

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