Triathlon Höhentraining - Allgemeines
Geschrieben von Martin Mühl am 10. February 2008. Kategorie: Training
Dieses Jahr werde ich ja in der Vorbereitung für den Ironman Austria zusätzlich zu den zwei Trainingslagern auch erstmals ein Höhentraining absolvieren!
Durchgeführt wird dies im Körper.Geh.Fühl - Shop in Hietzing. Dort gibt es eine Höhenkammer mit bis zu zwei Ergometern drinnen, in der der Sauerstoffgehalt von Höhen bis über 4.000m simuliert werden können.
Samstag gab’s einen ersten Leistungstest um den aktuellen Stand meiner Leistungsfähigkeit festzustellen. Wenig überraschend ist der natürlich unter jeder Kritik da ich die letzten Wochen seit Weihnachten wegen dem Husten so gut wie nichts trainieren konnte.
Die erschreckenden Zahlen:
Aerobe Schwelle (2mmol Laktat): 87 Watt
Anaerobe Schwelle (4mmol Laktat): 158 Watt
Getestet wurde auf einem Ergometer (nicht in der Höhenkammer) mit 80 Watt beim Einstieg und alle 4 Minuten Steigerung um 40 Watt. Ein Grund für die schlechten Werte ist sicher auch dass da noch etwas von der Krankheit in meinem Körper war.
Wie ich dazu gekommen bin
Erfahren habe ich von der Höhenkammer durch einen Freund von mir der Fussballer ist und im Herbst nach einem Kreuzbandriß und anschließender Operation wieder mit dem Training angefangen hat. Begleitend dazu hatte er auch zwei Trainingsblöcke-Blöcke in der Höhenkammer und war richtig begeistert von den Ergebnissen die er dadurch erzielt hat.
Vor allem was die schnellere Regeneration nach schweren Trainingseinheiten angeht, sieht er welche Fortschritte er da gemacht hat.
Montag geht’s bei mir mit der ersten Einheit los!
Fachbegriffe:
Die anaerobe Schwelle gibt die höchstmögliche individuelle Belastungsfähigkeit an, die ohne zusätzliche Übersäuerung aufrecht erhalten werden kann. Bis zum Erreichen der anaeroben Schwelle ist der Körper in der Lage das Laktat schneller abzubauen als es gebildet wird. Wird diese Grenze überschritten, führt dies zu einer steigenden Laktakkonzentration im Blut, was letztendlich zu einer Übersäuerung der Muskulatur und Krämpfen führt. Meist liegt die anaerobe Schwelle bei 4mmol/l, kann aber individuell abweichen.
Im Langdistanz Triathlon ist die anaerobe Schwelle besonders wichtig, da man im Idealfall diese nicht überschreitet, um die maximal mögliche Leistung über einen langen Zeitraum erbringen zu können.
Tipp des Tages:
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3 Kommentare
1. Markus schrieb am 12. February 2008 um 08:52
Hi,
ich hätte ca. mal einen Monat mit der Diagnostik gewartet, weil so bringts dir gar nichts, da du ja seinige tage/Wochen nichts gemacht hast. klar das da nichts geht.
bzw. Was hast den früher für Werte - will damit nur sagen das du dir das Geld sparen hättest können, da der Test nich aussagekräftig ist !!!
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2. Martin Mühl schrieb am 12. February 2008 um 10:02
Der Test war ohnehin im Rahmen des Höhentrainings. Zeitlich natürlich nicht ideal da ich den Effekt des Höhentrainings nicht so eindeutig zuordnen kann da ich jetzt ohnehin eine Leistungssteigerung haben werde nur weil ich wieder regelmäßig trainiere. Im Hinblick auf das Trainingslager ab 7. März ist jetzt aber der beste Zeitraum dafür.
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3. Training in der Höhenkammer | Triathlon Blog von Martin Muehl schrieb am 07. June 2009 um 10:51
[...] Woche gab’s wieder 5 Tage Training in der Höhenkammer! Nachdem es mir voriges Jahr sehr viel gebracht hatte, wollte ich natürlich auch diesmal nicht darauf [...]