Training in der Höhenkammer
Geschrieben von Martin Mühl am 07. June 2009. Kategorie: Training
Diese Woche gab’s wieder 5 Tage Training in der Höhenkammer! Nachdem es mir voriges Jahr sehr viel gebracht hatte, wollte ich natürlich auch diesmal nicht darauf verzichten.
Nach der Donauinsel Halbdistanz gab’s erstmal zwei Ruhetage um dem Körper Zeit zu geben sich erholen zu können.
Prinzip des Höhentrainings
Kurz und knapp: Durch den geringen Sauerstoffanteil in der Luft erweitern sich die Blutgefäße im Körper um mehr Sauerstoff aufnehmen zu können.
Ablauf des Höhentrainings
In der Höhenkammer von hoch-form wird die Höhe durch die Reduzierung des Sauerstoffgehaltes in der Luft bei Normaldruck simuliert.
Alle 15min. wird Laktat und der Glucose-Anteil im Blut gemessen und das Ergebnis der Messung dafür verwendet das Training zu steuern. Es wird also nicht nur ein bestimmtes Programm abgespult und Laktat gemessen, sondern die Messergebnisse werden verwendet um das Training richtig zu steuern und einen maximalen Effekt zu erzielen.
Das Training wird mit einem Pulsoximeter am Finger durchgeführt dass sowohl den Puls, als auch die Sauerstoffsättigung misst.
Fazit des 5-Tage Blocks
Ich bin sehr gut in Form ![]()
Die Halbdistanz habe ich sehr gut verkraftet, d.h. ich war trotz der guten Leistung noch lange nicht am Limit.
Glücklicherweise treffen auf mich zwei Dinge zu:
- Habe ich die Höhe von Anfang an gut vertragen
- Ist meine Leistungsentwicklung in der Höhe genau vorhersehbar
Vor allem Punkt 2 ist sehr wichtig, da dadurch mein Training sehr genau gesteuert werden kann.
Jetzt heissts noch zwei Wochen Gas geben beim Training, dann gibt’s einen Leistungstest und schließlich einen abschließenden 3-Tage-Block für den letzten Kick!
Tags: trainingTipp des Tages:
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