Mein Ironman Trainingsplan (Mesozyklus)
Geschrieben von Martin Mühl am 08. February 2008. Kategorie: Ironman Austria 2008, Training
Nachdem ich seit Weihnachten wegen ständig verschlepptem Husten nie richtig trainieren konnte, gilt es natürlich auch den Trainingsplan zu überarbeiten.
Zumindest in der Theorie ist es ziemlich einfach zumindest einen ersten Mesozyklus festzulegen.
Folgende Grundsätze:
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Eckpfeiler festlegen
Grundlage jeder Planung sollten die Eckpfeiler des Trainings sein, dazu gehören in erster Linie natürlich die geplanten A-Wettkämpfe, Trainingslager, Urlaube, Geschäftsreisen, u.ä. die zeitlich fixiert sind und nicht geändert werden können.
Meine Eckpfeiler sind:
o Ironman Austria 08 / 13.07.2008
o Trainingslager Mallorca / 07.-22.03.2008
o Trainingslager Cesenatico / 26.04.-03.05.2008 -
Periodisierung
Idealerweise wird der Körper mehrere Wochen steigend belastet, bevor eine Woche der Regeneration folgt. Sinnvoll ist ein Verhältnis von 3:1 (3 Wochen mit steigender Belastung und 1 Woche Regeneration) oder 2:1.
Daraus ergibt sich der Mesozyklus für meinen Trainingsplan:

1,2,3 …. Belastung
R ……… Regeneration
TL…….. Trainingslager
Vorgehensweise für den Trainingsplan:
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Durch die Eckpfeiler ergeben sich die orange hinterlegten Belastungen (zwei Tapering-Wochen unmittelbar vor dem Ironman, Trainingslager mit hohen Belastungen).
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Ebenfalls fix ist, dass ich kommende Woche (22) mit wenig Belastung erstmal wieder ins Training einsteigen muss.
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Aus den orangenen Belastungen ergeben sich die Belastungen unmittelbar davor und danach (zwei Wochen hohe Belastung in Woche 3 und 4, und jeweils eine Woche Regeneration nach und eine Woche geringer Belastung vor den beiden Trainingslagern.
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Die Zwischenräume müssen jetzt nur noch mit der 2er und 3er Periodisierung aufgefüllt werden.
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Zusätzlich habe ich noch die Schwerpunkte für das Training festgelegt. In den Trainingslagern naturgemäß Radfahren, in den letzten Wochen davor vor allem Laufen.
So weit, so theoretisch. Schaut mal gut aus, wichtig wird jetzt sein dass ich übers Wochenende wirklich wieder gesund werde und ab nächster Woche endlich wieder mit dem Training beginnen kann.
Glossar:
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Makrozyklus
Trainingsphase über mehrere Monate
Tipp: Schwerpunkte setzen, Winter: Rad Grundlagen, Frühjahr: Laufen, u.ä. -
Mesozyklus
Belastungsphase von 3-4 Wochen
Tipp: Periodisierung beachten, auf 2-3 Wochen mit steigender Belastung folgt 1 Woche Regeneration -
Mikrozyklus
Einteilung des Trainings in 1 Woche
Tipp: Als Eckpfeiler unter der Woche eine intensive Einheit (hohe Intensität - Intervalltraining, Tempoläufe), am Wochenende eine extensive Einheit (hoher Umfang - lange Radausfahrt, langer Lauf) festlegen und restliche Einheiten ergänzend einplanen.
Tipp des Tages:
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6 Kommentare
1. Ferry Adler schrieb am 08. February 2008 um 20:23
Hej Martin.
Sieht gut aus mit deinem Trainingsplan, finde dass Du ihn recht gut zusammen gestellt hast.
Bin sicher, dass Du trotz der verhaeltnismaessig kurzen Vorbereitungszeit die Dir bleibt noch eine gute Zeit beim Ironman Austria herausholen wirst.
Mein Kommentar zu Deiner Schwerpunktsetzung waere, dass im Winter der Schwerpunkt klar beim laufen und schwimmen liegen sollte, jede menge km in die beine und im Schwimmbecken absolvieren um die grundlagen zu legen. Im Winter das Radfahren durch Rolle oder Spinning oder Mountainbike ca 2x in der Woche wahrbehmen und im Fruehjahr den Schwerpunkt aufs Rad verlagern, wenn du draussen fahren kannst. das machen die Proffis auch so. (Siehe Lothar und Nicol Leder z.B.) Da hast du dir dann bereits eine tolle Basis im laufen erarbeitet und kannst ohne Probleme das radfahren einige Monate als Schwerpunkt setzen.
Hab diese Grundsaetze duch meinen eigenen Coach gelernt, Ex Trainer der daenischen Natioanlmannschaft im Triathlon und ich muss sagen, es passt, war noch nie so stark und schnell wie diese s jahr..:-)
Guten wind und viel spass bei der schufterei
gruesse von Ferry
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2. Martin Mühl schrieb am 08. February 2008 um 21:18
Sehe ich großteils eh auch so! Nur was die Schwimm-km angehen denke ich eher dass es zumindest für mich wichtiger ist auf Techniktraining zu achten und nicht auf die km. Konditionell sollte das Schwimmen ohnehin nicht die Herausforderung sein, daher würde ich da eher darauf schauen viel Technik mit einem Trainer zu machen und nicht km zu sammeln.
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3. Ferry Adler schrieb am 08. February 2008 um 22:22
Da geb ich dir voll recht. gerade im Wasser ist die Technik ausschlaggebend und mit einer guten technik ist man um vieles schneller als mit reiner Kraft.
Bin uebrigens zum gleichen Zeitpunkt wie du auf mallorca zum trainieren, vielleicht sehen wir uns ja…:-)
guten wind
Ferry
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4. Ferry Adler schrieb am 08. February 2008 um 23:16
Du hast ein wenig ueber deinen Mikrozyklus geschrieben.
Unsere Wocheneinteilungen aehneln sich ein wenig, mein coach schwoert jedoch auf Koppeltrainingspasse um immer tri spezifisch zu trainieren.
deswegen hab ich Dienstags, samstags u sommtags koppeleinheiten, zwischen 1-3 h bike und 45-60 min run.
Donnerstags kurze Rolltrainingseinheit und danach langer lauf, ca 2h.
Montag u mittwoch nur swim, freitags frei.
Alles zZ im GA1 denn es mist ja Base-buildung time..:-)
Dies nur zur Anregeung, es funktioniert wirklich.
“winners never quit, loosers never win”
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5. Martin Mühl schrieb am 09. February 2008 um 00:19
Machst Du das Koppeltraining jetzt auch schon? Ich fange damit erst im April/Mai an. Vor allem im Winter wäre mir das Risiko von der Rolle verschwitzt laufen zu gehen zu groß…
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6. Ferry Adler schrieb am 09. February 2008 um 14:58
ich mache bereits koppeltraining seit anfang meines trainingsplanes, dh seit november.
ich geb mir 10 min um mich “trocken zu legen” und frische laufsachen anzuziehen nach dem rollentraining und dann gehts los auf die laufstrecke.
ist wirklich kein problem wenn du dir trockene sachen anziehst.
das gute bei dem ewigen koppeltraining ist, dass ich jetzt nach knapp 4 monaten die gleichen zeiten nach dem radfahren laufe wie wenn ich nur laufen trainiere. die beine haben sich an die vorherige belastung gewoehnt und ich habe da kein problem mehr.
ich kann das nur empfehlen mal ueber eine zeit auszuprobieren martin.
wie gesagt, immer tri spezifisch trainieren, beim ironman musst du das ja auch!
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