Mein Ironman Training für 2008 - Teil 3
Geschrieben von Martin Mühl am 25. October 2007. Kategorie: Training
Nachdem ich meine Rennen analysiert und Stärken und Schwächen daraus abgeleitet habe, geht es nun darum mein Training aus dem Vorjahr zu hinterfragen.
Wie hoch war der durchschnittliche Wochentrainingsumfang und wieviele Kilometer habe ich in den einzelnen Disziplinen zurückgelegt?
Einen Rückblick auf mein Training für den Ironman Austria 2007 hatte ich ja schon mal geschrieben.
Hier deshalb nur noch die Gesamt-Kilometer:
Swim: 74 km
Bike: 3.500 km
Run: 1.208 km
Für kommendes Jahr werde ich mich im Schwimmen gar nicht mehr an Kilometer orientieren. Das ist im Wasser nur kontraproduktiv da es zu leeren Kilometern führt die ich einfach nur abschwimme um sie aufschreiben zu können. Viel wichtiger wird sein mich mit einem Trainer auf die Technik zu konzentrieren und Verbesserungen an Zeiten zu messen.
Radfahren sollte mit durchgezogenem Wintertraining auf der Rolle auf die 5.000km zugehen, Laufen auf die 1.500km.
In welcher Trainingsphase lief es besonders gut/schlecht und was könnte der Grund dafür gewesen sein?
Gleich zu Beginn lief es im November überraschend gut was das Laufen anging. Durch den milden Winter war das nicht ganz die große Qual und ich bin 4-5x pro Woche laufen gegangen. Radtraining auf der Rolle war dafür im Winter kaum vorhanden. Dadurch das es draussen halbwegs erträglich war, erschien mir das Laufen in der Kälte das geringere Übel im Vergleich zum Training auf der Rolle. Muss ich diese Saison unbedingt ändern und auch das Rollentraining ausreichend ins Training einbauen.
Nach Weihnachten war ich dann das erste Mal krank, was insofern verwunderlich war, als dass ich die letzten 10 Jahre nicht mehr richtig krank gewesen bin. Insgesamt war ich sogar 3x in der Vorbereitung auf den Ironman eine Woche wegen Husten zumindest trainingstechnisch außer Gefecht. Woran das liegt kann ich mir bis heute nicht erklären, werde diesen Winter aber mehr darauf schauen regelmäßig Vitamine zu mir zu nehmen und mich vielleicht auch gegen Grippe impfen.
Besonders gut ging’s im ersten Trainingslager in Gran Canaria Ende Februar. Nachdem ich grade das zweite Mal krank war ging es im sonnigen Süden mit der Form schnell bergauf. Trainingslager sind also für mich ein absoluter Motivations- und Leistungsschub.
Ein weiterer Motivationsschub war es dann als es auch bei uns endlich mit den Temperaturen wieder bergauf ging. Da konnte ich dann auch das Lauftraining wieder intensivieren, und vor allem auch wieder Radausfahrten im Freien machen.
Auch die Wettkämpfe zur Vorbereitung sind immer auch mental wichtig um zu wissen dass bald das ganz große Ding wieder vor der Tür steht.
Zusammenfassend und vorausblickend:
Im Winter muss ich einfach die Härte haben und Radtraining auf der Rolle, sowie Lauftraining im Freien einfach durchziehen. Sobald es mit den Trainingslagern losgeht ist das gröbste ohnehin überwunden. Aufpassen muss ich auch darauf nicht wieder ständig krank zu werden, das kann das ganze Aufbautraining killen. Und wenn ich im Frühjahr mein neues Triathlon Rad bekomme, geht’s sowieso erst so richtig ab.
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