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Bis zum Ironman Austria 2012!

"Do not go where the path may lead, go instead where there is no path and leave a trail."

- Ralph Waldo Emerson

My Road to Kona / Triathlon Blog von Martin Muehl
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Mein Ironman Training für 2008 – Teil 1

Im Trilife gibt es einen interessanten Artikel (“In der Ruhe liegt die Kraft”, S. 38/39) in dem es darum geht den Motivationsschub des Ironman Hawaii zu nutzen um sich Gedanken über die vergangene Triathlon-Saison zu machen und daraus Rückschlüsse für die künftige Trainingsplanung zu ziehen.

Fragen die man sich stellen sollte (und meine Antworten):

Wie bin ich mit den Rennen der abgelaufenen Saison zufrieden?

  • Halbmarathons
    Mit den drei Eisbärläufen und dem Wien Energie Halbmarathon war ich ganz zufrieden. Die Herausforderung bei den Eisbärläufen war ja in Erster Linie bei den Temperaturen überhaupt an den Start zu gehen, die Zeiten waren da noch Nebensache – vor allem da bei den ersten beiden die unmittelbare Vorbereitung suboptimal war (halbe Nacht durchgefeiert/krank), beim dritten war die Zeit dann mit 1:38h auch ganz ok. Wien Energie war mit 1:36h (+vorherigem 2k Swim!) noch besser.
  • Beim 1/2 Iron Triathlon in Graz meine Vorjahreszeit bei gleicher Strecke und Bedingungen um fast eine halbe Stunde unterbieten. Vor allem die neue Sitzposition am Rad hat sicher viel zur 17min schnelleren Radzeit beigetragen. war auch um 8min schneller. Hier dazu noch meine Notizen nach dem Wettkampf.
  • Der Viennaman auf der Donauinsel war beim Schwimmen ok, am mit einem Schnitt von 36,5kmh (flache Strecke) sehr gut, nur das ist dann stark abgefallen und war mit knapp 1:51h fast drei Minuten langsamer als in Graz.
  • Der Ironman Austria 07 war als Höhepunkt geplant und ist der Tiefpunkt geworden. Schwimmen war mit 1:10h wie geplant, die erste Radrunde mit 2:37h um einiges schneller als gehofft und dann kamen eben die Reifenpannen und aus der Traum vom sub11 Finish. Was folgte war der totale Einbruch weil die ganze Motivation auf die sub11 ausgerichtet waren. Deshalb kann ich auch nur schwer beurteilen wie ich körperlich drauf gewesen wäre, glaube aber dass es ein absolut erreichbares Ziel war. Sollte aber eben nicht sein.
  • Danach hätte ich nach dem schlechten Abschneiden in Kärnten noch die Langdistanz in Podersdorf geplant, konnte mich aber einfach nicht dazu aufraffen ordentlich dafür zu trainieren. Auch die Bikeboard Halbdistanz ist leider wegen Krankheit nichts geworden.

Zusammenfassend kann ich zu den Rennen sagen dass mir die frühen Halbmarathons zwar sicher geholfen haben das Lauftraining auch im Winter durchzuziehen, trotzdem war aber ein Einbruch schon bei den Ironman-Halbdistanzen bemerkbar (1:48h in Graz und 1:51h in Wien sind für den Halbmarathon nicht gerade berauschende Zeiten). Ich denke dass ich dann durch die beiden -Trainingslager und vor allem durch die krankheitsbedingten Trainingspausen das Lauftraining zu sehr vernachlässigt hatte. Am war ich ja durchwegs stärker als gedacht, beim durchwegs leider schwächer als geplant.

In Teil 2 geht’s um die Stärken und Schwächen…

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