Doch kein Start in Podersdorf
Geschrieben von Martin Mühl am 17. August 2007. Kategorie: Uncategorized
Nach längerem Hin- und Herüberlegen bin ich jetzt doch zu dem Schluss gekommen in Podersdorf doch nicht an den Start zu gehen.
Ich hatte schon geplant fix dort zu starten, aber jetzt zum Anmeldeschluss mich doch umentschieden.
Dafür gibt’s mehrere Gründe:
- Im Training konnte ich mich einfach nicht richtig motivieren. Vor allem weil ich auch mit Arbeit derzeit überhäuft bin, fällts mir schwer zu sagen ich trainiere jetzt 15h pro Woche.
- Die Zeit zwischen Ironman Kärnten und Podersdorf ist zu kurz um neben der Regeneration auch noch ein mentales Tief zu erlauben. Nach zwei Wochen Regeneration hätte ich noch drei Wochen Training und dann nur noch 1 Woche Tapering.
- Der Triathlon in Podersdorf selbst kann mich einfach nicht richtig motivieren. Das Beste wäre noch gewesen wenn ich einige Leute motiviert hätte die zuschauen kommen. Dann würds aber auch nur Sinn machen wenn ich eine gute Leistung bringen könnte.
- Es hat mich auch jetzt wieder eine Woche lang ein Husten geplagt, dazu kommen vier Tage außer Gefecht wegen Rückenschmerzen.
- Das Startgeld von 160€ sind mir dann doch zuviel für einen Spassevent den ich ohne viel Training einfach nur so mache.
Als ich mich dann fix dagegen entschieden habe, habe ich richtig gemerkt dass ich erleichtert war. Denke also es war die richtige Entscheidung für mich.
Bleibt als letzter Wettkampf also nur noch die Bikeboard Halbdistanz am 16. September.
Tags: trainingTipp des Tages:
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3 Kommentare
1. Peter schrieb am 25. August 2007 um 09:19
… genau das habe ich mir auch gedacht.
Abgesehen von dem Motivationsloch in das ich nach dem IM 07 gefallen bin und das es mir unmöglich machte auch nur irgendein geregeltes Training zu organisieren bin ich von der Location in Podersdorf einfach nicht begeistert.
Schwimmen in einer Dreckslacke
Radeln dort, wo ich normalerweise mit meinem Surfbrett unterwegs bin weil der Wind super ist
Laufen ohne Fans und Leute die einen anfeuern
Das ist doch witzlos. Im Bike forum trau ich mich das so nicht schreiben *g*
Einen Marathon kann man runterspulen um ihn einfach absolviert zu haben. Aber einen Ironman? Das sollte doch ein besonderes Erlebnis sein. Aber bei diesen Umständen wäre bei mir die Gefahr hoch, dass es zum Horrorerlebnis wird.
Also ich verstehs…
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2. Andi schrieb am 30. August 2007 um 16:12
Ich hatte mit Podersdorf gute Erfahrungen, obwohl ich bei meinem Antreten vor 2 Jahren aufgrund von Windstille großes Glück hatte. Durch die überschaubare Anzahl der Athleten gab es kaum Gedränge im Wasser und weniger Pulkbildung auf dem Rad, im Gegensatz zu Kärnten. Die Verpflegstationen waren spitze und die wenigen Zuschauer treu. Es gab echt Fans, die sich die Athleten merkten und dadurch auch (mental) begleiteten.
Vielleicht ist auch meine Erinnerung ein wenig gedrübt, weil ich echt einen super Tag erwischt habe, an dem einfach alles gepasst hat und ich eine (für meine bescheidenen Verhältnisse) gute Zeit aufgestellt habe (10:52).
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3. Sven Rüprich schrieb am 19. September 2007 um 18:53
ich war in podersdorf dabei.schlimm fand ich,dass die radstrecke nicht komplett gesperrt war & ich teilweise in den kurven die augen schloss in der hoffnung,dass es keinen gegenverkehr gibt…mit nem 39er radschnitt war ich zudem recht fix unterwegs.
die zuschauer waren top…verdammt treu & mit witzigen sprüchen für jeden athleten…als es mir beim laufen von km20-30 scheisse ging & ich aufgrund von achillessehnenschmerzen nur geflennt hab, konnten die mir echt helfen,dass ich nicht durchgereicht wurde&nach 9:47 zwar völlig am ende aber glücklich im ziel ankam
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