Die Tage der Wahrheit 2012

60 Längen im 25m Becken Trotz der erst fünften Auflage der Tage der Wahrheit hat sich der 3-Tages-Triathlon in Graz schon zu einem echten Klassiker entwickelt – und das völlig zurecht wie ich finde!

Das Konzept ist so einfach wie genial für den Saisonstart: Eine olympische Distanz aufgeteilt auf drei Tage, alles auf den Kampf gegen die Uhr ausgelegt – ohne lutschen und Beine hängen lassen!


Tag 1 – 1,5k Schwimmen

Am Freitag der Auftakt zu den Tagen der Wahrheit 2012!
Das Schwimmen fand in der neu renovierten Auster in Graz statt – eine perfekte Location für so einen Event. Für einen Hobby-Triathleten spielte es alle Stückeln, inkl. Anzeigetafel, Einmarsch der Athleten, Längenzähler und Anschlagtafeln für Zehntelsekunden-genaue Messungen.

Für mich war es ein Auftakt nach Maß – mit 29:54min bin ich knapp unter der geplanten Zeit gewesen und war somit zwar nur 7. in meinem Lauf, aber für das quasi nicht existente Schwimmtraining doch ganz in Ordnung. Vor allem bin ich auch ein Tempo geschwommen dass ich wohl locker auch über die vollen 3,8k gehen könnte. Hochgerechnet würde das eine Zeit knapp unter 1:20h ergeben – zum jetzigen Zeitpunkt, mit den ganzen Wenden und ohne Neopren kommt das schon hin.

Ergebnis:
1,5k Schwimmen in 29:54min, 96. Gesamtrang (von 117), 33. in der Altersklasse (von 40)

Tag 2 – 40k Zeitfahren

Start zum 40k Zeitfahren Mein erstes echtes Zeitfahren – im Minutenabstand wurden die langsamsten Schwimmer zuerst auf die Strecke losgelassen, ich war also recht bald dran. Die Strecke war von Gratkorn aus eine relativ flache, 5,4km lange Wendepunktstrecke die 4x hin und zurück bewältigt werden musste. Ein Highlight sicher auch der 240m lange Tunnel der für Abwechslung sorgte. Das schönste daran: Keine Lutscher weit und breit! Das Konzept scheint also wirklich nur Leute anzuziehen, die sich wirklich mit fairen Mitteln messen wollen.

Lt. meinem Garmin ist mir auch ganz knapp ein 38km/h Schnitt gelungen – die offizielle Zeit von 1:03:32h für die 40k sind aber doch knapp darunter. Trotzdem schon eine ganz anständige Zeit für mich.

Ergebnis:
40k Zeitfahren in 1:03:32h, 43. Gesamt, 20. Altersklasse

Zieleinlauf nach 10k auf der Bahn

Tag 3 – 10k Laufen

Ans Eingemachte ging es am letzten Tag – 10k auf der Bahn macht 25 Runden!
Das ganze bei sommerlichen 30° ergibt einen echten Fight um meine geplanten sub 4:30min/km! Ich bin zwar grundsätzlich der Hitze nicht abgeneigt, war dann aber doch froh über die frühe Startzeit um 10 Uhr, im Vergleich zu den Spitzenläufer die in der Mittagshitze ins Rennen gingen.

Der Vorteil vom Laufen auf der Bahn ist, dass man seine Supporter immer zur Hand hat, was einem das zählen erspart (ein Ding der Unmöglichkeit vol angepeckt bis 25 zu zählen) und die Getränkeversorgung erleichtert – auf der Gegengeraden war ein kleiner Verpflegungsstand mit Red Bull, Wasser und Schwämmen eingerichtet. Der Nachteil ist natürlich das 25 Runden mental nicht so ganz einfach zu verkraften sind und zumindest mich hat das zu einem recht schnellen Anfangstempo verleitet (1. Kilometer in 3:45min!). Die Rundenzeiten haben sich dann bei 1:45-1:50min eingependelt, die beiden Schlußrunden konnte ich dann noch jeweils 10-12 Sekunden schneller laufen und die sub45min auch sicher ins Ziel bringen.

Ergebnis:
10k Laufen in 44:17min, 57. Gesamt, 23. Altersklasse


FAZIT

Gesamt:
2:17:44h, Gesamtrang: 59/106, Altersklasse: 26/36

Ein absolut toller Event und wie vermarktet ein perfekter Saisoneinstieg – wird wohl ein Fixpunkt in meinem Wettkampfkalender werden!

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