
Etwas dass ich bei mir immer wieder bemerkt habe ist, dass je größer die Herausforderung ist, desto leichter kann ich mich dazu motivieren Zeit und Energie dafür zu investieren.
Vor allem auf das Training umgelegt hilft mir das immer wieder umfangreiche Wochen auch durchzuziehen. Wenn wir einen idealen Trainingsblock von vier Wochen hernehmen, sollten die Trainingsumfänge ja anfangs ansteigen bis zur Spitze in der dritten Woche, die Vierte bildet als Regenerationswoche den Abschluss des Blockes.
Bei mir merke ich immer wieder, dass die Motivation mit der Herausforderung ansteigt, d.h. ich tue mir leichter eine Woche mit zehn Trainingseinheiten und 15h Training durchzuziehen als mit vier Einheiten zur Regeneration. In der Regenerationswoche fällt mir das Training jedoch immer schwerer, weil’s einfach keine Herausforderung ist, 15km im 6er Schnitt zu joggen. Natürlich gehört’s zum Training dazu, und nicht jede Einheit sollte/darf wehtun.
Wenn Du also gerade nicht für ein bestimmtes Ziel trainierst, weil der Hauptwettkampf bereits vorbei ist, und das nächste Training erst wieder im November losgeht, versuch’ doch mal Wochen mit Umfängen durchzuziehen die neue Rekorde setzen was Umfänge, Stunden, Distanzen, o.ä. angeht. Vielleicht tust Du Dir damit leichter als Du denkst…
Und weil ich auch selbst mache was ich predige, werde ich die nächsten zwei Wochen nochmal richtig Gas geben, bevors ins (auf eine Woche gekürzte) Tapering für Podersdorf geht. Als Ziel entweder neuer Rekord an Lauf- oder Radkilometern pro Woche, oder sowas in der Richtung.
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