Bye bye ergomo…

ergomoWährend bei mir mit dem Garmin Forerunner 405CX ein ehemals ausgestossenes Teil ein Revival feiert, heißt es wohl bald Abschied nehmen von einem meiner liebsten Teile: dem ergomo Powermeter.

Die Anfangsliebe hat doch über einige Schwächen hinweggesehen:

  • Keine Selbstmontage
  • Vor jeder Fahrt sollte man den Sensor justieren, was ich jedoch in Wirklichkeit kaum gemacht habe
  • Die Kabelverbindung zum PC/Laptop um die Trainingsdaten zu überspielen waren immer eine Glückssache
  • Die Software ist grafisch in den 90ern steckengeblieben

Das alles wurde aber überschattet von der wunderbaren neuen Welt des wattgesteuerten Trainings!

Die wichtigste Erkenntnis dabei: es zählt nicht eine gleichmäßige Geschwindigkeit, sondern gleichmäßige Wattwerte. Vor allem im ersten Trainingslager auf Mallorca ging mir da ein Licht auf – seitdem fahre ich die Anstiege viel kontrollierter und langsamer und bin dafür nicht gleich angeschossen.

Der Niedergang

ergomoNachdem der ergomo nach meiner einjährigen Pause nicht mehr wiederzubeleben war (hätte immer wieder aufgeladen werden müssen!), ging’s für ihn erstmal zum Service nach Deutschland. Von dort zurückgekommen sah zunächst mal alles gut aus und bereit für das Trainingslager.

Dort hat sich dann aber leider der Speed-Sensor doch noch entschieden keine Werte anzuzeigen – d.h. keine Geschwindigkeit, Kilometer, %-Steigung und Zeit (in Abfahrten ohne treten empfängt er dann ja gar keine Werte und geht nach einigen Sekunden in die Auto-Pause). Nur die Watt und Trittfrequenz zeigte er noch richtig an. Bei zwei Ausfahrten dann plötzlich auch die Watt nicht mehr – keine Ahnung warum. Verbindung zum Netbook hat auch nie funktioniert und somit ist das Ende wohl endgültig besiegelt. Als Sportler will ich Trainingsdaten aufzeichnen um sie zu analysieren und mich verbessern zu können, und nicht um mich damit herumzuärgern.

Mit dem Garmin Vector und Polar LOOK Kéo Power stehen die Alternativen in den Startlöchern – beide werde ich mir in nächster Zeit mal genauer ansehen! Einen großen Vorteil werden beide haben – sie sind einfach selbst zu montieren und können auch zwischen mehreren Rädern gewechselt werden!

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