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Bis zum Ironman Austria 2012!

"People ask me why I ride my bike for six hours a day; what is the pleasure? The answer is that I don't do it for the pleasure. I do it for the pain."

- Lance Armstrong

My Road to Kona / Triathlon Blog von Martin Muehl
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Bericht vom Ironman Austria 2011

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Mit wenig Training bin ich am Start gestanden, umso überraschender das relativ problemlose Finishen in 12:27h!

Swim 1:11h

Das Schwimmtraining war das überschaubarste überhaupt – 2x in der Halle und 4-5x im Freien. Insgesamt also ~3-4h Schwimmtraining. Dafür war die Zeit wirklich optimal und gibt mir auch für die Zukunft sehr zu denken, inwiefern das Bahnenschwimmen im Winter für mich jemals einen Sinn haben soll.

Zwei Wochen vorher hatte ich mir den neuen MAKO NJoy Neopren gekauft, mit dem ich auch wirklich sehr zufrieden war. Nur das Anziehen wäre alleine ziemlich mühsam, da der Zipp nach unten zugeht. Ansonsten aber ein sehr geiles Teil!

Beim Schwimmen selbst bin ich rechts recht weit hinten gestartet – eine ganz gute Position um sich aus den Prügeleien im Wasser rauszuhalten. Trotzdem hats wieder bis zum Rückweg Richtung Lendkanal gedauert, bis ich wirklich richtig Platz hatte zum Schwimmen.

Gerechnet hatte ich mit einer Zeit von 1:10-1:20h, somit natürlich sehr zufrieden mit den 1:11h!

Bike 6:32h

Erste Runde ganz geschmeidig, mit dem Hauptziel mich nicht abzuschiessen. War dann mit ~2:45h für die ersten 90k auch im grünen Bereich. Zweite Runde war dann schon anstrengender, wohl auch kein Wunder wenn im Training meine längste Radeinheit 110k war, gleichzeitig auch die einzige >100k.

Beim zweiten Mal Rupertiberg ging’s dann los – Pech gepaart mit Unvermögen führten zu zwei Reifenschäden und sicher 40-50min Zeitverlust. Um eine DISQ zu vermeiden will ich mal nicht näher drauf eingehen, aber da habe ich mich schon extrem deppat angestellt. Highlight war sicher dass ich beim zweiten Mal Vorderreifen runternehmen die Mutter des Schnellspanners versehentlich ganz runtergedreht und dann eine gefühlte Ewigkeit auf den Knien im hohen Gras suchen musste. Das sind so Momente da zweifelt man schon an der eigenen Intelligenz…

264604 228908610466447 100000419286765 873385 4974052 nGeplant waren 5,5-6,5h – körperlich wär’s unter 6h auch kein Problem gewesen, das es geistig so happert, damit kann ja keiner rechnen…

Nahrung:
2 Powerbar Riegel, 4-5 Gels, 2 Salztabletten, 3 Pkg. Powerbar Ride Shots
Wasser

Run 4:30h

Da die beiden Pausen nicht zu lange waren, wars fürs laufen vielleicht gar nicht mal schlecht – so bin ich recht frisch in den Marathon gestartet und konnte die erste Runde in 2h recht gut über die Runden bringen. Zweite Runde war dann naturgemäß schon zach, da war dann aber auch die Gewissheit schon da dass ich in einer ganz passablen Zeit ins Ziel kommen werde und die Vorfreude entsprechend groß!

Nahrung:
1. Runde: Wassermelonen, Wasser, Magnesium, Knoppers
2. Runde: Cola mit Wasser, Magnesium

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Ich bin deutlich besser durchgekommen als befürchtet, wohl da ich mit dem Training gerade noch die Kurve bekommen habe und sich der Körper erinnert hat dass er durchaus mal was drauf gehabt hat. Trotzdem war’s keine Erfahrung die ich nochmal machen will mit sowenig Training bei einem Ironman am Start zu stehen…

Nächstes Jahr bin ich natürlich auch schon angemeldet, da erfolgt der erneute Angriff auf sub10!

Keine Tags.

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7 Kommentare

1. Alfred schrieb am 22. July 2011 um 20:55

hallo martin

nicht schlecht – herr specht, da geht 2012 sicher einiges.

beim schwimmtraining bin ich bei dir, um da was rauszuholen investiert man so viel zeit, mit etwas glück hast du das mit 2 guten wechsel herinnen.
radfahren und laufen das gehört ordentlich trainiert um gut zu finishen.

gratulation

lg
alfred

[Reply]

2. Martin Mühl schrieb am 25. July 2011 um 09:46

Da bin ich bei Dir – schreib da jetzt auch einen eigenen Post mit meiner Meinung zum überbewerteten Schwimmtraining ;-)

[Reply]

3. Peter schrieb am 26. July 2011 um 10:27

Gratuliere auch noch mal von meiner Seite aus. Schön, wenn es alles in allem ein guter “Wieder Einstieg” in den Ironman war. Irgendwie hast Du Dir es ja in den letzten Jahren immer mit abenteuerlichen Zielen quasi unmöglich gemacht aus der sache positiv rauszukommen.

SUB 3:30 am Marathon – wäre es dann bei 3:35 schon schlecht gewesen – ich bin heuer 3.55 gelaufen. Ich fand das schon sehr stark.
irgendwann was mal SUB 10…

Jetzt nimmst dir JETZT schon vor nächstes JAHR SUB 10 zu finishen. Jede Krankheit, jeder Urlaub, jede härtere Geschäftswoche wird dich dran zweifeln lassen, ob sich das ausgeht.

vielleicht wars ja gerade heuer so cool, weil du dir nichts erwarten durftest, mit dem wenigen Training?

Sei doch froh, dass DU ES KANNST. Ist das nicht “Ehre” genug? Ziele sind super. Aber mir reicht schon das Ziel, dass ich jetzt 365 Tage wieder trainere für diesen einen Tag. Das ist doch hart genug. Und was dann rauskommt, ist eh Thema der letzten Wochen davor. Oder?

Freu mich auf jeden Fall, dass hier der blog wieder etwas belebt wird.

Peter

[Reply]

4. Martin Mühl schrieb am 26. July 2011 um 10:33

Hallo Peter,

Die Gedanken über den Druck den ich mir selber gebe habe ich mir natürlich auch gemacht, nur geht’s mir jetzt mal darum dass ich den Druck brauche um jetzt nicht wie bisher jedes Mal den Sommer nix zu machen und dann im Oktober wieder mit dem Training fast neu zu beginnen.

Habe jetzt einige Wettkämpfe geplant die ich im Sommer mitnehme und kann dann im Herbst schon von einem besseren Niveau aus starten. Ohne Ziele weiß ich nämlich dass ich nix mache im Sommer.

In der unmittelbaren Vorbereitung dann nächstes Jahr werde ich schon versuchen mir den Druck zu nehmen um relaxter als die letzten Jahre am Start zu stehen, da bin ich bei Dir!

Danke jedenfalls für Deinen Input!

LG
Martin

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5. Ralf schrieb am 15. October 2011 um 06:17

Hallo Martin,

viel Erfolg weiterhin bei deinem Ziel KONA. Ich war in diesem Jahr dort, genau genommen bin ich gerade erst zurück.

Ich habe, obwohl ich ein recht schneller Athlet bin, Jahre gebraucht, um mich zu qualifizieren. Mehrere sub9:30 haben nicht gereicht…in diesem Jahr hatte es dann aber in Frankfurt sein sollen.

Fazit: Trainiere fleissig weiter, einmal sollte man dagewesen sein auf der Insel. Bleibe fair und hart, dann klappt das schon irgendwann.
Es war eine interessante Erfahrung, wiederholen muss ich’s aber eher nicht.

Ich glaube auch, du solltest ganz unbedingt an deiner Grundschnelligkeit arbeiten, da ist vielleicht zu wenig Substanz für eine 9:20, die du sicher brauchen wirst.

Viel Erfolg!

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6. John schrieb am 24. October 2011 um 12:51

Hi,

erstmal Glückwunsch zu dem Finish! Bin gespannt, ob das so schnell mit der sub10 hinhauen kann – ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen;) you will do it!

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7. Wolfgang schrieb am 22. June 2012 um 11:44

Hi Martin,
lese gerade deinen Bericht von IMA ’11.
so geht es mir z.zT. für 2012, kaum schwimm-km, kaum Rad-km (kanpp über 1100), wenig gelaufen (ca. 600km) (die letzten 7 Monate)
Grund: Achillessehne, Patellasehen…schön hintereinander dh. viele (Zwangs) Pausen geahbt.

Wie ergings die heuer im Training?
Ev. shen wir uns ja auf der Strecke ;-)

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