Bericht vom Ironman Austria 2011

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Mit wenig Training bin ich am Start gestanden, umso überraschender das relativ problemlose Finishen in 12:27h!

Swim 1:11h

Das Schwimmtraining war das überschaubarste überhaupt – 2x in der Halle und 4-5x im Freien. Insgesamt also ~3-4h Schwimmtraining. Dafür war die Zeit wirklich optimal und gibt mir auch für die Zukunft sehr zu denken, inwiefern das Bahnenschwimmen im Winter für mich jemals einen Sinn haben soll.

Zwei Wochen vorher hatte ich mir den neuen MAKO NJoy Neopren gekauft, mit dem ich auch wirklich sehr zufrieden war. Nur das Anziehen wäre alleine ziemlich mühsam, da der Zipp nach unten zugeht. Ansonsten aber ein sehr geiles Teil!

Beim Schwimmen selbst bin ich rechts recht weit hinten gestartet – eine ganz gute Position um sich aus den Prügeleien im Wasser rauszuhalten. Trotzdem hats wieder bis zum Rückweg Richtung Lendkanal gedauert, bis ich wirklich richtig Platz hatte zum Schwimmen.

Gerechnet hatte ich mit einer Zeit von 1:10-1:20h, somit natürlich sehr zufrieden mit den 1:11h!

Bike 6:32h

Erste Runde ganz geschmeidig, mit dem Hauptziel mich nicht abzuschiessen. War dann mit ~2:45h für die ersten 90k auch im grünen Bereich. Zweite Runde war dann schon anstrengender, wohl auch kein Wunder wenn im Training meine längste Radeinheit 110k war, gleichzeitig auch die einzige >100k.

Beim zweiten Mal Rupertiberg ging’s dann los – Pech gepaart mit Unvermögen führten zu zwei Reifenschäden und sicher 40-50min Zeitverlust. Um eine DISQ zu vermeiden will ich mal nicht näher drauf eingehen, aber da habe ich mich schon extrem deppat angestellt. Highlight war sicher dass ich beim zweiten Mal Vorderreifen runternehmen die Mutter des Schnellspanners versehentlich ganz runtergedreht und dann eine gefühlte Ewigkeit auf den Knien im hohen Gras suchen musste. Das sind so Momente da zweifelt man schon an der eigenen Intelligenz…

264604 228908610466447 100000419286765 873385 4974052 nGeplant waren 5,5-6,5h – körperlich wär’s unter 6h auch kein Problem gewesen, das es geistig so happert, damit kann ja keiner rechnen…

Nahrung:
2 Powerbar Riegel, 4-5 Gels, 2 Salztabletten, 3 Pkg. Powerbar Ride Shots
Wasser

Run 4:30h

Da die beiden Pausen nicht zu lange waren, wars fürs laufen vielleicht gar nicht mal schlecht – so bin ich recht frisch in den Marathon gestartet und konnte die erste Runde in 2h recht gut über die Runden bringen. Zweite Runde war dann naturgemäß schon zach, da war dann aber auch die Gewissheit schon da dass ich in einer ganz passablen Zeit ins Ziel kommen werde und die Vorfreude entsprechend groß!

Nahrung:
1. Runde: Wassermelonen, Wasser, Magnesium, Knoppers
2. Runde: Cola mit Wasser, Magnesium

270477 10150373447569008 786619007 10188226 5744103 nFAZIT

Ich bin deutlich besser durchgekommen als befürchtet, wohl da ich mit dem Training gerade noch die Kurve bekommen habe und sich der Körper erinnert hat dass er durchaus mal was drauf gehabt hat. Trotzdem war’s keine Erfahrung die ich nochmal machen will mit sowenig Training bei einem Ironman am Start zu stehen…

Nächstes Jahr bin ich natürlich auch schon angemeldet, da erfolgt der erneute Angriff auf sub10!

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