Bericht vom Höhenlaufcup (Höhenstrassenlauf & Kahlenberglauf) 2011

Ob die beiden Läufe die richtige unmittelbare Vorbereitung für den Amsterdam Marathon waren, sei mal dahingestellt – mir hat’s Spaß gemacht, auch wenn gerade der Kahlenberglauf eine Woche vor dem Marathon ein berlauftechnischer Offenbarungseid war, der mir die Wadln komplett zerstört hat.

Aber der Reihe nach!

Höhenstrassenlauf / 14,3k – 1:11h

logo 640Dass ich mal in Österreich am 1. Oktober kurz/kurz bei einem Wettkampf starte, hätte ich mir nie gedacht – umso schöner wars einen der letzten schönen Tage des Spätsommers geniessen zu können!

Der Höhenstrassenlauf ist eigentlich mehr ein Bergablauf – vom Start am Leopoldsberg bis zum Ziel auf der Marswiese geht’s schließlich großteils runter. Mit wenig Erwartungen war ich am Start, dafür ging’s dann aber recht gut und vor allem den letzten Kilometer war noch Sprit im Tank und ich konnte schonmal für den Schlußkilometer in Amsterdam üben!

Kahlenberglauf / ??km – 0:58h

kl historieKrasser Kontrast: Eine Woche später hatte es schon 20° weniger, der Regen hat’s auch nicht wärmer gemacht, aber so richtig fertig hat mich dann die Strecke gemacht. Mir rätselhaft was Bergläufer für Menschen sein müssen. Mir war schon klar dass es vom Start im Kahlenbergdorf rauf auf den Kahlenberg nicht flach sein wird, aber das 2min nach dem Start der kollektive Wandertag losgeht hätte ich mir so auch nicht erwartet.

Das beste am ganzen Lauf war, dass ich mehrere Male richtig lachen musste, und zwar über mich selber und meine Selbstmotivation als es in den ersten Anstieg reingegangen ist „Vielleicht schaff‘ ich’s ja durchzulaufen!“ – da kommt mir jetzt noch das Schmunzeln. Ich kann mir nicht vorstellen dass da mehr als die erste Hand voll Läufer durchgelaufen ist.

Bissl komisch war, dass die Streckenbeschreibung im Internet mit der tatsächlichen Strecken nicht wirklich viel zu tun hat, deshalb weiß ich auch nicht wirklich wieviel km es waren.

Witzig dann auch als es bei der Terrasse am Kahlenberg nochmal links reinging zum ORF Sender rauf. Statt wie erwartet auf dem Weg zu bleiben gings da auch nochmal quer durch den Wald quasi eine Böschung rauf – das war der Moment wo ich mir wirklich dachte „Geh schleicht’s euch!“ – dann war aber auch schon das Ziel da 😉

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