Bericht vom Amsterdam Marathon 2011
Geschrieben von Martin Mühl am 07. November 2011. Kategorie: Laufen
Für den Ironman mussten drei Monate Training reichen, für den Amsterdam bin ich sogar nur mit einem Monat Training ausgekommen um knapp aber doch in 3:59:48h sub4 zu laufen!
Über den Sommer habe ich mich eigentlich rein mit Wettkämpfen sportlich am Leben erhalten, Training selbst war nicht viel dabei. Pünktlich 1 Monat vor dem Marathon gings dann aber mit regelmäßigem Laufen los und wie man sieht – es hat gereicht!
Der Amsterdam Marathon
Die Strecke ist auf jeden Fall eine sehr schnelle – kaum Steigungen auf den 42,195km! Fehlanzeigen gibt’s leider was Sehenswürdigkeiten angeht – allzu viele Highlights wären mir nicht aufgefallen. Da kann ich dem Marathon aber auch unrecht tun – kann sein dass ich nach den ersten 25km nicht viel Sinn für kulturelles hatte. Stimmungstechnisch steht aber sowohl Wien, als auch Berlin weit weit drüber – viele Hot-Spots waren nicht dabei.
Sehr fein dafür Start und Ziel im Olympia Stadion von Amsterdam – das gibt’s ja auch beim München Marathon und alleine schon deshalb ein Grund dort mal zu starten!
Enge Schlußphase
Bis zum Halbmarathon ging’s sogar mit Durchlaufen, so lange bin ich zuletzt vor zwei Jahren ohne Gehpausen gelaufen – Durchgangszeit war bei 1:57h. Nicht viel Vorsprung also auf die 4h Endzeit, vor allem sollte ja der schwerste Teil noch kommen. Und der kam auch! Ab 30km war’s eigentlich nur noch zach, erst ging sichs noch aus von Verpflegstelle zu Verpflegstelle zu laufen, aber auch da sollten bald noch Gehpausen dazwischen folgen.
Als ich dann bei Kilometer 35 schon die sub4h geistig begraben wollte, sind dann auf einmal hinter mir die 4h-Ballon-Läufer aufgelaufen! Das gab mir dann noch einen richtigen Kick – schließlich musste ich nur an denen dranbleiben und ich bin unter 4h!
Der Kick hat mir dann nochmal richtig Beine gemacht, und die letzten Kilometer haben mich dann noch gerettet:
40-42,2km -> 10:34min!
Letzter Kilometer -> 4:16min!!
Der letzte Kilometer war schon sehr geil und hat mich extrem an den Ironman 2008 erinnert – dort war ich in 10:29:58h ja noch knapper an der Grenze!
Tags: bericht, laufen, training, wettkampfTipp des Tages:
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3 Kommentare
1. Kristina Lang schrieb am 06. December 2011 um 12:08
Ich arbeite in der Fernsehredaktion von „Welt der Wunder“. Zur Zeit planen wir einen Beitrag zum „Tough Guy Race“. Dafür suche ich jemanden der vorhat im Januar 2012 dort teilzunehmen und bereit ist sich von unserem Kamerateam begleiten zu lassen. Hast du Lust dazu oder kennst du jemanden der bei diesem Lauf mitmacht und bereit wäre uns zu helfen? Dann melde dich doch bitte unter der folgenden E-mail Adresse: kristina.lang@weltderwunder.de
Vielen Dank
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Martin Mühl Reply:
December 6th, 2011 at 12:18
Ich selbst leider nicht – wenn sich aber jemand auf Deinen Kommentar bei mir meldet kann ich das natürlich gerne weitergeben!
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2. Bernhard Gutschmar schrieb am 13. December 2011 um 13:33
hallo martin!!!
das mit deiner vorbereitung von NUR 3 monaten fur den IM klagenfurt und den EINEN monat für den marathon kann ich dir nicht ganz glauben.du willst ja damit sagen das du voher NICHTS trainiert hast!!!!!!!oder liege ich falsch,denn laut deinen beitrag verstehe ich das so.
lg bernhard
übrigens sehen wir uns am start in klagenfurt 2012!!!!
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Martin Mühl Reply:
December 13th, 2011 at 13:37
Hallo Bernhard!
Ab Anfang April war ich regelmäßig trainieren (5x pro Woche), direkt davor sicher 1 Monat sowas gar nicht. Und davor waren nur einige erfolglose Versuche mit dem Training wieder anzufangen. Trainingsstand war also tatsächlich Plus Minus Null. Im Sommer dann nicht viel anders, mit dem Unterschieder dass einige Wettkämpfe dabei waren, aber auch kaum Training. 1 Monat vor Amsterdam dann wieder regelmäßig 5x pro Woche Training!
LG
Martin
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3. Bernhard Gutschmar schrieb am 13. December 2011 um 14:25
danke martin für deine schnelle info.
bernhard
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