Bericht vom Amsterdam Marathon 2011

297038 10150516049139008 786619007 11382090 84172102 nFür den Ironman mussten drei Monate Training reichen, für den Amsterdam bin ich sogar nur mit einem Monat Training ausgekommen um knapp aber doch in 3:59:48h sub4 zu laufen!

Über den Sommer habe ich mich eigentlich rein mit Wettkämpfen sportlich am Leben erhalten, Training selbst war nicht viel dabei. Pünktlich 1 Monat vor dem Marathon gings dann aber mit regelmäßigem Laufen los und wie man sieht – es hat gereicht!

Der Amsterdam Marathon

Die Strecke ist auf jeden Fall eine sehr schnelle – kaum Steigungen auf den 42,195km! Fehlanzeigen gibt’s leider was Sehenswürdigkeiten angeht – allzu viele Highlights wären mir nicht aufgefallen. Da kann ich dem Marathon aber auch unrecht tun – kann sein dass ich nach den ersten 25km nicht viel Sinn für kulturelles hatte. Stimmungstechnisch steht aber sowohl Wien, als auch Berlin weit weit drüber – viele Hot-Spots waren nicht dabei.

Sehr fein dafür Start und Ziel im Olympia Stadion von Amsterdam – das gibt’s ja auch beim München Marathon und alleine schon deshalb ein Grund dort mal zu starten!

Enge Schlußphase

Bis zum Halbmarathon ging’s sogar mit Durchlaufen, so lange bin ich zuletzt vor zwei Jahren ohne Gehpausen gelaufen – Durchgangszeit war bei 1:57h. Nicht viel Vorsprung also auf die 4h Endzeit, vor allem sollte ja der schwerste Teil noch kommen. Und der kam auch! Ab 30km war’s eigentlich nur noch zach, erst ging sichs noch aus von Verpflegstelle zu Verpflegstelle zu laufen, aber auch da sollten bald noch Gehpausen dazwischen folgen.

Als ich dann bei Kilometer 35 schon die sub4h geistig begraben wollte, sind dann auf einmal hinter mir die 4h-Ballon-Läufer aufgelaufen! Das gab mir dann noch einen richtigen Kick – schließlich musste ich nur an denen dranbleiben und ich bin unter 4h!

Der Kick hat mir dann nochmal richtig Beine gemacht, und die letzten Kilometer haben mich dann noch gerettet:

40-42,2km -> 10:34min!
Letzter Kilometer -> 4:16min!!

Der letzte Kilometer war schon sehr geil und hat mich extrem an den Ironman 2008 erinnert – dort war ich in 10:29:58h ja noch knapper an der Grenze!

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