Frustrierende Verletzung

Ich bin ja zumindest in meiner guten Zeit bis 2009 von Verletzungen weitestgehend verschont geblieben – umso frustrierender ist es gerade meine Probleme mit der rechten Wade nicht in den Griff zu bekommen.

Nach der Challenge Roth letzten Juli war ich etwas übermotiviert und hatte mir nicht wirklich viel Pause gegönnt – das führte zu meinem ersten DNF im September bei einem Ultra-Lauf, da die Wade zu stechen begonnen hatte. Nach einem Monat mit wöchentlichen Massageterminen dachte ich das wäre im Griff, bis es beim nächsten längeren Lauf im November wieder gekommen ist, dann Anfang Jänner wieder und jetzt auch wieder.

Einfach immer wieder zu früh, zu schnell angefangen – eh klar. Nur kann ich ja nicht bei jedem Zwicken sofort zwei Wochen Pause machen. Aus Verzweiflung habe ich schon meinen Rollentrainer wieder aus dem Keller geholt – wenigstens eine positive Auswirkung hat’s also…

Guess who’s back, back again?

Es ist einige Zeit her als ich so richtig regelmäßig hier geschrieben habe, wahrscheinlich war es 2009 – das Jahr in dem Barack Obama US Präsident wurde, Heath Ledger posthum einen Oscar bekommen hat, die Pittsburg Steelers die Superbowl gewannen und mein Ironman Austria so richtig in die Hose gegangen ist.

Daraufhin hatte ich nicht nur das Training von einem Tag auf den anderen komplett und dauerhaft eingestellt, sondern auch das bloggen. Keine gute Idee. Der Wiedereinstieg war wirklich richtig schwer und brauchte mehrere Anläufe, im Sport und beim Schreiben Aber nachdem mein Training jetzt wieder in halbwegs zufriedenstellenden Bahnen verläuft kommt plötzlich auch die Lust aufs Bloggen wieder.

Warum eigentlich?

In erster Linie glaube ich, das dass Schreiben hilft auch die eigenen Gedanken zu ordnen. Das soll mir auch selbst dabei helfen für mich herauszufinden wie es mit dem Sport weitergehen soll. Ich möchte einfach nicht wieder in den Trott fallen jedes Jahr einen Ironman zu machen und mich dabei nicht weiterzuentwickeln.

Aufs wesentliche konzentrieren

Da es in erster Linie einmal darum geht regelmäßig etwas zu schreiben, gibt es auch weder Bilder, noch Kommentare, Werbungen oder ähnliches. Das sind alles Dinge die von der eigentlichen Leistung, dem Schreiben, nur ablenken und den Aufwand viel komplexer machen als er sein muss.

Schauen wir mal wies läuft…

Rückblick auf meine Wettkämpfe 2012

Im Jahr 2012 hat sich hier nicht wirklich viel getan, das steht aber diametral entgegen der Anzahl der Wettkämpfe die ich absolviert habe – gezählte 15x war ich im letzen Jahr am Start – mehr als die letzten paar Jahre zusammen!

Hier eine Übersicht über meine sportlichen Erungenschaften 2012:

MÄRZ

Trainingslager Fuerteventura

Ende März ging es zwei Wochen meine vierte spanische Insel erkunden (nach Gran Canaria, Mallorca und Lanzarote). Insgesamt wurden es 37h auf dem Rad (940km mit 9.490 HM), 50km Laufen und 1h im Pool. Dazu gab es sogar noch einen Bericht: Trainingslager Fuerteventura

APRIL

VCM Halbmarathon 1:44h

Auch hier der Bericht: www.myroadtokona.at/bericht-vom-vcm-halbmarathon-2012

Tage der Wahrheit (Kurztriathlon, 2:17h)

Hier geht’s darum an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Distanzen auf genormten Strecken zu absolvieren und so gleich zu Saisonbeginn genau zu wissen wo man steht – deshalb auch die „Tage der Wahrheit“.

Schwimmen war in der Grazer Alster in einem 25m Becken – komplett mit Einzug zu den Startplätzen, Anzeigetafel, Anschlagsmatten, usw. Also geiles Wettkampffeeling. Meine 30min für die 1,5k waren sicher eine der langsamsten Zeiten, da waren schon einige Schwimm-Kapazunder unterwegs.

Radfahren war auf einer 8km-Runde die 5x zu fahren war. Auch da wieder richtig geil gemacht mit Start von einer Rampe runter, auf der man am Sattel hinten gehalten wurde bis es losgegangen ist. Die Zeit war mit 1:03:32h schon ganz gut, macht einen knappen 38km/h Schnitt.

Der 10km-Lauf war dann auf der Laufbahn in gestürzter Startreihenfolge der bisherigen Zeiten. Zum Problem wurde dann wirklich das Runden zählen – einige Leute glaubten schon sie sind im Ziel und mussten dann noch eine Runde drehen. Da war ich mit 44:17min wieder eher im hinteren Drittel – trotzdem aber ganz zufrieden – war bis dahin ja meistens mit dem Rad unterwegs.

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Die Tage der Wahrheit 2012

60 Längen im 25m Becken Trotz der erst fünften Auflage der Tage der Wahrheit hat sich der 3-Tages-Triathlon in Graz schon zu einem echten Klassiker entwickelt – und das völlig zurecht wie ich finde!

Das Konzept ist so einfach wie genial für den Saisonstart: Eine olympische Distanz aufgeteilt auf drei Tage, alles auf den Kampf gegen die Uhr ausgelegt – ohne lutschen und Beine hängen lassen!


Tag 1 – 1,5k Schwimmen

Am Freitag der Auftakt zu den Tagen der Wahrheit 2012!
Das Schwimmen fand in der neu renovierten Auster in Graz statt – eine perfekte Location für so einen Event. Für einen Hobby-Triathleten spielte es alle Stückeln, inkl. Anzeigetafel, Einmarsch der Athleten, Längenzähler und Anschlagtafeln für Zehntelsekunden-genaue Messungen.

Für mich war es ein Auftakt nach Maß – mit 29:54min bin ich knapp unter der geplanten Zeit gewesen und war somit zwar nur 7. in meinem Lauf, aber für das quasi nicht existente Schwimmtraining doch ganz in Ordnung. Vor allem bin ich auch ein Tempo geschwommen dass ich wohl locker auch über die vollen 3,8k gehen könnte. Hochgerechnet würde das eine Zeit knapp unter 1:20h ergeben – zum jetzigen Zeitpunkt, mit den ganzen Wenden und ohne Neopren kommt das schon hin.

Ergebnis:
1,5k Schwimmen in 29:54min, 96. Gesamtrang (von 117), 33. in der Altersklasse (von 40)

Tag 2 – 40k Zeitfahren

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Bericht vom VCM Halbmarathon 2012

halbmarathon zielZum dritten Mal ging es für mich im Rahmen des Vienna City Marathons über die Halbdistanz – die geplante Zielzeit von sub1:45 konnte ich auch knapp unterbieten.

Hauptzielsetzung war für mich weniger die schnellstmögliche Zeit, sondern vielmehr kontrolliert und gleichmäßig zu laufen und auf den letzten Kilometern noch Gas geben zu können – so soll’s ja auch beim Ironman am 1. Juli ablaufen. Das ist mir auch ganz gut gelungen wie die einzelnen Kilometer-Zeiten zeigen – alles so knapp um den 5er Schnitt.

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City Classics Vienna doch nur reine Abzocke?

Absage der City Classics Vienna

Die Absage der City Classics Vienna wirft kein gutes Licht auf die Veranstalter – die Kropiwnicki GmbH I.G. (=in Gründung!), deren Inhaber Thomas Kropiwnicki auch Geschäftsführer des City Classics Vienna Vermarkters Mideas ist.

Jetzt ist eine Veranstaltungs-Absage natürlich nicht gerade etwas neues und lässt zwangsweise auf unlautere Absichten schließen, vor allem die Kommunikation nach deren Absage lässt aber sehr zu wünschen übrig. Im offiziellen Statement auf der Website zur Absage der City Classics Vienna ist nur von nicht gewährleisteter Qualität die Rede – ohne nähere Auskünfte warum und weshalb. Von der erwähnten Rückzahlung hat zumindest mein Konto auch noch nichts mitbekommen – mal sehen wie lange das dauert.

Noch interessanter wird die Geschichte, da das bikeboard offizieller Medienpartner der City Classics Vienna war und selbst von der Absage überrascht wurde. Da das bikeboard offensichtlich im Gegensatz zum Veranstalter sehr wohl an Aufklärung interessiert ist, wurden Hr. Kropiwnicki neun Fragen zugestellt deren Beantwortung sich wohl einige enttäuschte Radsportler gewünscht hätten.

Unter anderem:

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Bye bye ergomo…

ergomoWährend bei mir mit dem Garmin Forerunner 405CX ein ehemals ausgestossenes Teil ein Revival feiert, heißt es wohl bald Abschied nehmen von einem meiner liebsten Teile: dem ergomo Powermeter.

Die Anfangsliebe hat doch über einige Schwächen hinweggesehen:

  • Keine Selbstmontage
  • Vor jeder Fahrt sollte man den Sensor justieren, was ich jedoch in Wirklichkeit kaum gemacht habe
  • Die Kabelverbindung zum PC/Laptop um die Trainingsdaten zu überspielen waren immer eine Glückssache
  • Die Software ist grafisch in den 90ern steckengeblieben

Das alles wurde aber überschattet von der wunderbaren neuen Welt des wattgesteuerten Trainings!

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(Teilweise) Versöhnung mit dem Garmin Forerunner 405CX

garmin FORERUNNER 910XT HR LAUFCOMPUTER

Da mein ergomo im Trainingslager auf Fuerteventura trotz kurz zuvor erledigtem Service beschlossen hat den Speed Sensor zu ignorieren, musste ich mich auf den Garmin für Geschwindigkeit, Kilometer, u.ä. verlassen und siehe da nach etwas zusammenraufen und wenn man einige Dinge beachtet ist das Teil doch ganz brauchbar.

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Doch keine City Classics Vienna

ccv logo de 2012

Zu schön wäre es gewesen bei einem Radrennen in Wien durch die Innenstadt zu fetzen – die City Classics Vienna sind jetzt zum zweiten Mal abgesagt.

Schon im Herbst war die Veranstaltung angekündigt und wurde verschoben, jetzt war sie für den 06. Mai geplant und auch Anmeldungen wurden schon entgegengenommen. Ich hatte zwar lange gewartet, mich dann aber vor einigen Tagen doch entschlossen mich anzumelden – zwei Tage später dann die Absage. Das Geld soll zumindest in der kommenden Woche zurücküberwiesen werden – schau ma mal…

Woran es diesmal gescheitert ist, ist aus der offiziellen Begründung leider nicht ersichtlich – die ist mehr als schwammig formuliert:

[…] Leider ist eine Durchführung dieser einzigartigen Großveranstaltung in der von uns angestrebten Qualität am 6. Mai 2012 noch nicht gewährleistet – wir bedauern daher sehr, dass die City Classics Vienna an diesem Termin nicht stattfinden werden können. Bereits bezahlte Startgelder und allenfalls bezahlte Zusatzleistungen buchen wir mit nächster Woche zurück. […]

Soll heißen? Man weiß es nicht…

Bin gespannt wann die Veranstaltung das nächste Mal angekündigt wird – mein Tipp Herbst 2012…

Trainingslager im Playitas auf Fuerteventura

training-fuerteEiner der Annehmlichkeiten des Hobby-Triathleten ist ja im März einen zweiwöchigen Urlaub im Süden vor sich und anderen rechtfertigen zu können. Schon zum vierten Mal ging’s für mich also nach Spanien um für den Ironman in Form zu kommen!

Das Playitas – idealer Standort für Sportler auf Fuerteventura

Wenn man Trainingslager oder Radfahren auf Fuerteventura googelt , kommt man am Playitas gar nicht vorbei – und das zu Recht. Die Anlage ist wirklich perfekt für Sportler und bietet unfassbar viele Möglichkeiten – 50m Becken, Laufstrecken, Fitness-Center, Spinning- und Yoga Kurse, uvm. Das hat zwar seinen Preis, wenn man den aber bereit ist zu zahlen kann man sich auf ideale Bedingungen freuen! Wir hatten dort ein Appartment mit zusätzlichem Frühstück.

Der Trainingsplan – 10 Trainingstage, 3 Ruhetage

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